Wenn dein Fokus fehlt, machst du dir das Leben wirklich schwer.

Stell dir vor, in deinem Kopf herrscht das blanke Chaos.
Eine Information jagt die nächste.

Dabei geht es um grundverschiedene Dinge:
– Aufstehen-Fertigmachen-Frühstücken-zur-Arbeit-fahren
– Ideen-entwickeln
– Projekte-zu-Ende-führen
– Kinder-versorgen
– der-Hund-muss-raus
– das-Finanzamt-braucht-noch-Unterlagen
– Rechnungen-bezahlen-nicht-vergessen

Wie willst du das alles unter einen Hut bringen ohne im Chaos zu versinken?

Die Antwort liegt auf der Hand, ganz klar.

Sortieren und Prioritäten setzen.
Dein Verstand weiß ganz genau, wie das geht.
Ist doch einfach, also fang an!

Oder doch nicht?

Was hindert dich daran, eins nach dem anderen zu erledigen und dich so durch den Dschungel der alltäglichen Aufgaben zu kämpfen?

Wieso schiebst du immer wieder unangenehme Dinge vor dir her und erfindest jede Menge Ausreden, um sie nicht erledigen zu müssen?

Wer steckt dahinter, wenn du dich in blöden Handy-Spielchen verlierst oder in den Social Media, obwohl dir nachher genau diese Zeit für wichtige Dinge fehlt?

Ich weiß es und du weißt es selbstverständlich auch, oder?
DU steckst dahinter.

Du und deine Gedanken, du und deine Gefühle, du und deine Impulse.
Meistens ist das alles ein und dasselbe.
Gedanken wie: ” Immer die lästigen Pflichten, immer dieses “du musst das noch erledigen, du musst dieses noch tun”. Das bremst doch nur aus und macht überhaupt keinen Spaß. ”

“Ich entspanne mich jetzt mal ein wenig und daddel ein bisschen, ist doch nicht schlimm, habe ich mir auch mal verdient”.

“Oh, toll wie andere das machen, das will ich auch können. Und dieses noch und jenes noch und was ist das denn schon wieder und ach, ich kann das aber so nicht, wie schaffe ich das nur…”

“Alle wollen was von mir, ich kann mich doch nicht zerreißen! Dann mach ich eben gar nichts mehr! Mein Antrieb ist gleich null, wenn ich immer alles MUSS und hin- und herspringen soll…”

Besonders kreative, selbständige Menschen mit tausenden Ideen pro Tag, fallen der Fokussierungslosigkeit und der Prokrastination (Verschieberitis) zum Opfer.

​Immer neue, tolle Ideen

Denn sie haben auf der einen Seite immer das Gefühl, das die nächste Idee viel spannender und viel interessanter ist, als die letzte.
Und wenn man dieser wahnsinnig spannenden, neuen Idee nicht nachgibt, dann ist die Chance für eine bahnbrechende Neuerung vertan, verloren oder verpufft.
Was für ein schrecklicher Gedanke!!

Oder aber, sie sollen ganz strukturiert einen großen Berg an Aufgaben abarbeiten, meist Projekte, die sie selbst angestoßen haben, und fühlen sich davon komplett erdrückt, weil da kein Raum mehr für sie selbst ist.
Also verfallen sie in Lethargie, Verzweiflung oder Schuldgefühle.
Manchmal auch alles zusammen.

Wenn man sich diesem Strudel aus Pflichten, Gedanken, Impulsen, Schuldgefühlen und Überforderung immer öfter überlässt, steigt der innere Druck.
Der Strudel dreht sich immer schneller und es wird immer schwieriger sich diesem Sog zu entziehen.
Ruhe und Entspannung rücken in unerreichbare Entfernung und sind nicht mehr, als eine blasse Erinnerung. Schließlich hat man dafür überhaupt keine Zeit.

Zeit
Ja, wenn man mehr Zeit hätte, dann wäre alles viel, viel einfacher.
Wenn der Tag mehr Stunden hätte…hätte…hätte, Fahrradkette.
Hat er aber nicht. Da müssen wir wohl alle mit klar kommen.

Trotzdem bleibe ich bei dem Wort ZEIT.
Denn hier liegt einer der Schlüssel zur Lösung.

Nimm sie dir!
Wirklich, nimm sie dir!
Du brauchst sie unbedingt, wenn du deinen Fokus neu setzen willst.
Daran führt kein Weg vorbei.

Nimm dir die Zeit und setz dich hin.
Mach dir einen Kaffee oder Tee, setz dich hin, mit einem Block und einem Stift oder an deinen Rechner.
Und dann: schreib es auf.
ALLES!

Sortiere dich und deine Gedanken.
Denke dir Kategorien aus, die zu dir passen.
Ob das jetzt “Ideen”, “schöne Aufgaben”, “blöde Aufgaben”, “Wünsche” oder “Ziele” sind, ist völlig egal.
Schreibe alles auf:
– was dich im Moment beschäftigt
– was du erledigen sollst und musst
– was du tun möchtest
– was deine Wünsche und Träume sind
…und so weiter.

Eine der wichtigsten Kategorien ist “meine Ziele”.
Nimm dir hier die Zeit, sie möglichst genau und im Detail zu beschreiben.
Beleuchte sie aus verschiedenen Blickrichtungen, mach dir klar, was sie für dich bedeuten, wenn du sie erreicht hast. Denke also durchaus in die Zukunft.

Kannst du diese Fragen zumindest ansatzweise klären, gewinnst du enorm an Selbstsicherheit bei der Umsetzung und damit…
genau…kannst du viel besser fokussieren.
Denn du weißt jetzt, was du willst.

Es gibt ganz wunderbare Tools, die dich dabei unterstützen können.
Ich nenne nur eins, denn es gibt ziemlich viele. Welches zu dir passt, musst du selbst herausfinden.
Ich mag z.B. “Trello” ganz gerne, denn es ist einfach, effektiv und selbsterklärend.
Du kannst dir dein eigenes Visionboard bauen und es hält Ordnung für dich, es kann nichts verloren gehen und du kannst es sogar mit anderen teilen.

Das wäre die organisatorische Schiene.

Kommen wir zur Gefühlsebene.
Ohne Fokus wächst die Unsicherheit.
Unsicherheit, ob man alles richtig macht und an alles gedacht hat.
Schließlich hält man wie ein Jongleur viele Bälle gleichzeitig in der Luft.

Ohne Fokus verplempert man Zeit, die man nicht hat und so wachsen die Schuldgefühle, nicht alles getan zu haben.

Ohne Fokus hat man wenig Zeit und fühlt sich gehetzt. Auch nicht schön.

Ohne Fokus erreicht man niemals ein gestecktes Ziel, man ist unzufrieden, überfordert oder sogar deprimiert.

Diese Aufzählung könnte ich noch lange weiterführen, aber ich denke das Prinzip ist klar geworden.

Wenn du fokussieren möchtest, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich mit deinen Aufgaben, Projekten, Ideen, Zielen und Wünschen zu beschäftigen.
Hol sie heraus aus dem wirbelnden Chaos in deinem Kopf und gib ihnen den Raum, den sie brauchen.
Dann lassen sie sich auch bändigen und du kannst loslegen.

Manchmal liegen die Gründe für eine fehlende Fokussierung aber weder in der Fehl-Organisation,
noch darin, dass man sich nicht ausreichend mit seinen Zielen beschäftigt hat.

Man steht auf der Bremse und kommt nicht weiter, obwohl alles gut vorbereitet und auch sämtliche
Logistik stimmt.
Du bewegst sich dich einfach nicht weiter.
In diesem Fall liegen die Gründe dafür sehr wahrscheinlich wesentlich tiefer.
Und das kann man dann nur durch eine tiefer gehende Unterstützung lösen.
Solltest du dafür Hilfe benötigen, habe ich zwei Angebote für dich.

Denn Vieles ist nur in deinem Kopf. Und genau da setzt die Hypnose-Therapie an.
Schnell, effizient und nachhaltig.

Bleibe fokussiert!

Herzliche Grüße

Sabine